Tongariro National Park – Natur erleben in Neuseelands ältestem Naturpark
Tongariro National Park – Natur erleben in Neuseelands ältestem Naturpark
© nim

Der Tongariro National Park nimmt eine ganz besondere Bedeutung in Neuseeland ein. Dieser Naturpark gilt als Weltkulturerbe, was vor allem durch seine vulkanischen Landschaften begründet ist, und ist der älteste Naturpark des Landes. Aber auch die Bedeutung für die Maori macht den Tongariro zu einem magischen Ort.

Zentrum des Tongariro National Park sind drei große Vulkane, die durch einen großen Häuptling im 19. Jahrhundert gespendet wurden. Ursprünglich waren die Vulkane Eigentum seines Volkes. Zum Schutz der Natur hat der Häuptling sie dann jedoch dem Naturpark überlassen. Nach wie vor sind die Vulkane auch noch aktiv und geben regelmäßig Asche ab, was ein beeindruckendes Schauspiel darstellt.

Das besondere an diesem Naturpark ist seine abwechslungsreiche Landschaft. Ödes Flachland geht über in sattgrüne Wiesen und schneebedeckte Flächen. Im Tongariro sind außerdem viele seltene Tier- und Pflanzenarten beheimatet, die teilweise unter strengem Naturschutz stehen. Für Besucher gibt es rund um den Park diverse Übernachtungsmöglichkeiten in Form von Campingplätzen und Hotels unterschiedlicher Preisklassen.

Eine Wandertour will gut geplant sein
Eine Wandertour will gut geplant sein
© Hitesh Shah

Wer in Neuseeland auf Wanderung geht, der hat verschiedene Schwierigkeitsgrade zur Auswahl von denen die meisten dem Grad leicht bis mittel einzustufen sind. Für die schwierigeren Routen braucht man mitunter schon bergmännische Vorkenntnisse und man sollte sie nicht allzu leichtfertig angehen. Hier ist nicht nur ein gewisses Geschick von Nöten sondern natürlich auch die entsprechende Ausrüstung.

Das Wetter kann mitunter sehr gegensätzlich sein, weshalb man verschiedene Kleidung überziehen sollte, die dann den Bedingungen entsprechend angepasst werden kann. Auch in den Sommermonaten kann das Wetter akut umschlagen. Vor allem auf Regen muss man sich durch die Kleidung entsprechend einstellen aber auch wiederum mit Hitze muss man klarkommen.

Als Schuhwerk sollte man sich keine Sportschuhe auswählen sondern eher Wanderstiefel anziehen, da diese ein Umknicken mit den Füßen eher vermeiden können. Sollte das passieren kann der Trip nämlich schnell vorbei sein. Da man sich in der Natur zudem selbst verpflegen muss, empfehlen sich schnell fertige Pastagerichte oder warmer Haferbrei als Frühstück. Erfahren sie hier mehr über die Vorbereitungen einer Wandertour in Neuseeland.

Trekking in Neuseeland
Trekking in Neuseeland
© brunoweideli

Neuseeland ist das Paradies für jeden Wanderer, ganz gleich zu welcher Jahreszeit zeigt sich die Landschaft hier in einem ganz individuellem Charme. Neuseeland verfügt über einige Nationalparks, die das ganze Jahr über für jeden zugänglich sind. Als Unterkunft zwischen den, meist mehrere Tage in Anspruch nehmenden Wandertouren, kann man auf die umgebauten Hütten zugreifen. Diese sind im Winter eher zu bekommen als im Sommer aber in diesen Monaten empfiehlt sich auch das Zelten als Alternative.

Wer es mit dem Wandern nicht übertreiben will, der kann auch Tageswanderungen durchführen, wobei sich gerade die Tongariro Crossing, als eine der beliebtesten Routen eignet. Wer sich ausführlicher über das Trekking in Neuseeland informieren möchte, der kann sich an die staatliche Naturschutzbehörde DOC (Department of Conservation) wenden. Hier werden einem alle Wegesysteme erklärt, was besonders als Neuling auf den Inseln nützlich sein kann, wenn man eine mehrtägige Trekking-Tour unternehmen will.

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