
Seinen außergewöhnlichen Namen verdankt der Whanganui Nationalpark dem Fluss, der das Gebiet durchquert. Der Fluss bestimmt auch zum großen Teil das Landschaftsbild des Parks. Die steil abfallenden Schluchten und Täler sind reich an Vegetation und das Wasser sucht sich immer wieder Wege durch den Tonstein, der dadurch eindrucksvolle Formen angenommen hat.
Der Whanganui Nationalpark ist die Heimat vieler seltener Vogelarten, was ihn zu einem beliebten Ausflugsziel für Vogelliebhaber werden lässt. Neben den breiten Wanderwegen gibt es noch andere Möglichkeiten, den Park zu erkunden. Eine Paddeltour auf dem breiten Fluss führt Besucher des Parks durch die schönsten landschaftlichen Ecken. Dieser Ausflug nimmt jedoch einige Zeit in Anspruch. Die Strecke hat eine Gesamtlänge von knapp 150 Kilometern, die Tour dauert insgesamt fünf Tage. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich entlang des Flusses einige. Motels, Campingplätze aber auch größere Hotels sind hier zu finden.
Etwas schneller ist dagegen eine Fahrt mit dem Jetboot. Geführte Touren entführen mutige Urlauber in das wilde Flusswasser bis hin zur sogenannten Brücke ins Nichts.
